Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit rund 1.856 km² das größte Schutzgebiet in Österreich. Er reicht über Teile von Salzburg, Tirol und Kärnten und bietet dir hochalpine Landschaften, breite Gletscherflächen und tiefe Wasserfälle.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Hohe Tauern zählt der Großglockner. Mit 3.798 m ist er der höchste Gipfel Österreichs und ein markanter Aussichtspunkt für Bergsteiger und Fotografen.
Unweit des Großglockners liegt die Pasterze, die größte Gletscherzunge der Ostalpen. Die Gletscher Hohe Tauern prägen das Gebiet und zeigen eindrücklich die Auswirkungen des Klimawandels.
Ein weiteres Muss sind die Krimmler Wasserfälle, einer der höchsten Wasserfälle Europas. Sie sind leicht zugänglich und ein beliebtes Ziel für Familien und Tagesausflügler.
Im Nationalpark Österreich findest du zudem Informationszentren wie das Nationalparkzentrum Mittersill und das Besucherzentrum in Mallnitz. Dort bekommst du Karten, Ausflugstipps und Hinweise zum nachhaltigen Verhalten.
Der Park ist Lebensraum für Steinbock, Alpenmurmeltier und Bartgeier sowie für zahlreiche Enzianarten. Wenn du Tiere und Pflanzen beobachten möchtest, sind leichte Wanderungen und geführte Touren besonders empfehlenswert.
Dieser Artikel richtet sich an Tagesausflügler aus der Schweiz, Aktivurlauber, Familien und Fotografen. Im weiteren Verlauf erfährst du Details zu Anreise, Aktivitäten und den besten Saisons für deinen Besuch.
Für die Hohe Tauern Schweiz Anreise sind Städte wie Zürich oder Bern praktische Ausgangspunkte. Übliche Routen führen über Mittersill oder den Felbertauern. Denk an die österreichische Autobahnvignette und erwäge Bahn oder Bus für eine CO2-schonende Anreise.
Hohe Tauern: Highlights, Anfahrt und beste Besuchszeiten
Der Nationalpark Hohe Tauern bietet dir klare Orientierung für Tagesausflüge und Mehrtagestrips. In kurzen Abschnitten findest du kompakte Hinweise zu Top-Highlights, zur Anfahrt und zur idealen Reisezeit. Plane so, dass Wanderungen, Aussichtspunkte und Verkehrsmittel gut zusammenpassen.
Top-Highlights im Überblick
Die Großglockner-Hochalpenstraße gehört zu den Top-Highlights Hohe Tauern. An der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe erwarten dich Panoramaausblicke und die beste Großglockner Aussicht.
Die Pasterze ist der längste Gletscher Österreichs. Besucherplattformen liefern klare Fotomotive und Informationen zur Gletscherentwicklung.
Bei den Krimmler Wasserfälle zeigen die Krimmler Wasserfälle Highlights Kraft und Nähe. Der Wasserfallweg und das Besucherzentrum sind leicht zugänglich.
Nationalpark-Informationszentren in Mittersill, Mallnitz und Matrei helfen bei Routenplanung und Gefahreninfos. Weitere Schauplätze sind die Glockner- und Felbertauernregionen mit ausgewiesenen Aussichtspunkten Hohe Tauern.
Anreise und Mobilität im Nationalpark
Zur Anfahrt Hohe Tauern kommst du gut mit dem Auto. Beachte Maut und Vignette, sowie Gebühren für den Felbertauertunnel und die Großglockner-Hochalpenstraße.
Für die Anreise aus der Schweiz Hohe Tauern sind typische Fahrzeiten: Zürich–Mittersill rund 4–5 Stunden, Basel–Großglockner-Region etwa 6–7 Stunden, abhängig von Verkehr. Nutze A1/A12 bis zur A10 in Österreich.
Öffentliche Verkehrsmittel Hohe Tauern bieten Zugverbindungen bis Zell am See, Mittersill und Lienz. Regionale Busse und saisonale Shuttles verbinden Parkplätze mit Wanderstarts.
Parkplätze Nationalpark sind an Krimml, Heiligenblut und an den Großglockner-Zwischenpunkten vorhanden. In der Hochsaison kann es eng werden. Leihstationen für E-Bikes und Radwege erleichtern kurze Ausflüge.
Für umweltfreundliche Anreise aus der Schweiz Hohe Tauern prüfe Nachtzug- und ÖBB-Verbindungen. Shuttle-Services reduzieren Parkplatzdruck vor Ort.
Beste Reisezeiten und saisonale Besonderheiten
Die Beste Reisezeit Hohe Tauern variiert mit dem Ziel. Im Sommer Hohe Tauern sind Wanderungen, Gletscherführungen und Bergwege geöffnet. Plane wegen Gewitterrisiko am Nachmittag.
Im Herbst profitierst du von Farben und ruhigerem Betrieb. Erste Schneefälle können höhere Wege einschränken.
Im Winter Hohe Tauern sind viele Pässe gesperrt. Angebote wie Schneeschuhwandern und Skitouren bleiben in ausgewiesenen Zonen möglich. Achte auf Lawinenwarnungen und saisonale Öffnungszeiten.
In Übergangszeiten beeinflusst Gletscherschmelze Wege und Brücken. Prüfe aktuelle Sperrungen, Hüttenöffnungszeiten und die Hohe Tauern Saison bevor du losfährst.
Natürliche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Hohe Tauern
Im Nationalpark finden Sie eine dichte Mischung aus hohen Gipfeln, weiten Gletschern, tosenden Wasserfällen und vielfältiger Alpenflora. Diese Zone lädt zu Panoramawanderungen Hohe Tauern, geologischen Beobachtungen und aktiver Nationalpark Naturbeobachtung ein. Planen Sie Ihre Touren mit Blick auf Wetter, Akklimatisation und notwendige Ausrüstung.
Berühmte Gipfel und Panoramawanderungen
Die Großglockner Besteigung bleibt ein Ziel für erfahrene Alpinistinnen und Alpinisten. Der Normalweg führt über die Adlersruhe und die Glorer Hütte. Für eine sichere Großglockner Besteigung benötigen Sie alpine Erfahrung, Steigeisen, Pickel und oft einen Bergführer.
Der Großvenediger (3.666 m) bietet alternative Aufstiegsrouten mit Zugängen aus Osttirol und Salzburg. Für leichte bis anspruchsvolle Panoramawanderungen Hohe Tauern eignen sich Wege rund um Felbertauern und das Krimmler Achental.
Wanderungen Hohe Tauern reichen von kurzen Panoramaetappen bis zu mehrtägigen Strecken wie dem Tauernhöhenweg. Hüttenübernachtungen erleichtern Mehrtagestouren und bieten Einstiegspunkte mit klaren Angaben zu Gehzeiten und Höhenmetern.
Gletscher und geologische Besonderheiten
Die Pasterze Gletscher ist vom Kaiser-Franz-Josefs-Höhe aus gut einsehbar. Gletscherbeobachtung zeigt den Rückgang der Eismasse und macht Sicherheitsaspekte wie Spaltengefahr sichtbar. Zugänge sind über die Großglockner-Hochalpenstraße möglich; geführte Gletscherwanderungen erhöhen Ihre Sicherheit.
Die Geologie Hohe Tauern erklärt, wie Gletscher Täler, Moränen und Zerrformen schufen. Hochgebirgsschiefer und kristalline Gesteine prägen das Bild. Lehrpfade und Ranger-geführte Touren helfen Ihnen, Prozesse der alpinen Erosion und Karstbildung besser zu verstehen.
Wasserfälle, Seen und Fotospots
Die Krimmler Wasserfälle stürzen über rund 380 m in drei Stufen. Der Wasserfallweg bietet Aussichtspunkte, ein Besucherzentrum und barrierefreie Abschnitte. Morgen und Spätnachmittag liefern beste Lichtverhältnisse für Fotografien.
Weitere Wasserfälle und Seen bereichern die Region. Der Weißsee bei Kaprun und kleine Gebirgsseen dienen als Picknickplätze und gelegentliche Badestellen. Informieren Sie sich zu Zugänglichkeit und Wassertemperaturen vor Ort.
Fotospots Hohe Tauern finden Sie entlang der Großglockner-Hochalpenstraße, an Gletscherrändern und auf Aussichtsplattformen. Nutzen Sie ND-Filter und Teleobjektive für Tieraufnahmen. Kompositionstipps verbessern Ihre Landschaftsbilder.
Tier- und Pflanzenwelt entdecken
Die Tierwelt Hohe Tauern umfasst Alpensteinbock, Gämse, Murmeltier und Bartgeier. Zur Steinbock Beobachtung Hohe Tauern suchen Sie hochgelegene Almen und Felsbänder in den frühen Morgenstunden.
Die Alpenflora zeigt Arten wie Alpen-Enzian, Edelweiß und Alpenrosen in verschiedenen Höhenstufen. Saisonale Blütezeiten sind ideale Zeiten für Pflanzenbeobachtungen. Schützen Sie seltene Bestände und bleiben Sie auf markierten Wegen.
Geführte Exkursionen durch Nationalpark-Ranger bieten vertiefte Einblicke in Nationalpark Naturbeobachtung. Beachten Sie Verhaltensregeln: Abstand halten, Hunde anleinen und nicht füttern. So bleiben Tierwelt und Landschaft geschützt.
Praktische Tipps für Ihren Besuch und nachhaltiges Erleben
Planen Sie Ihre Anreise mit Rücksicht auf die Umwelt: Nutzen Sie Regionalzüge der ÖBB, Busse oder Shuttle-Angebote, um Autofahrten zu reduzieren. Ballungsorte wie Mittersill, Kaprun und Heiligenblut bieten gute ÖPNV-Anbindungen und zahlreiche Unterkünfte Hohe Tauern von familienfreundlichen Hotels bis zu Campingplätzen wie Seecamping Kaprun.
Für Übernachtungen beachten Sie Reservierungszeiten und Öffnungszeiten der Hütten Hohe Tauern. Alpenvereinshütten wie die Stüdlhütte oder Glorer Hütte im Großglocknergebiet haben begrenzte Plätze und Saisonöffnungen; buchen Sie früh und hinterlegen Sie Kontaktdaten. Packen Sie eine Notration, Wasser und wetterfeste Kleidung für Tages- und Mehrtagestouren.
Achten Sie auf Wegmarkierungen (ÖAV/AV) und Zonierung im Nationalpark: Kernzonen haben Betretungsregeln, in Schutzgebieten sind manche Aktivitäten verboten. Merken Sie sich die Notrufnummer 112 und melden Sie längere Touren bei der Hütte oder dem Infozentrum. Halten Sie Hunde an der Leine und bleiben Sie auf markierten Pfaden, um Flora und Fauna zu schützen.
Unterstützen Sie nachhaltigen Tourismus Hohe Tauern durch bewusstes Verhalten: Vermeiden Sie Müll, nutzen Sie wiederverwendbare Behälter und nehmen Sie Abfall mit. Wählen Sie Nationalpark-zertifizierte Wanderführer oder nachhaltige Tourismusbetriebe für Ranger-Führungen und Umweltbildungsangebote. Genießen Sie Regionales Essen Hohe Tauern wie Pinzgauer Kasnocken oder Heumilch-Käse in Berghütten, prüfen Sie vorab, welche Hütten frische, lokale Gerichte anbieten.







