Eine Rundreise durch Jordanien verbindet eindrucksvolle Geschichte, arabische Kultur und besondere Naturerlebnisse. Auf kurzer Strecke entdeckst du antike Städte, weite Wüsten und eine Küste, die zur Erholung einlädt.
Zu den bekanntesten Jordanien Sehenswürdigkeiten zählt Petra. Die Felsenstadt der Nabatäer beeindruckt mit präziser Baukunst und ihrer Lage zwischen hohen Felswänden. Danach führt die Reise ins Wadi Rum, wo rote Dünen, stille Täler und klare Nächte auf dich warten.
Am Toten Meer findest du einen ruhigen Ausgleich. Das mineralreiche Wasser trägt dich fast schwerelos, während die trockene Landschaft eine besondere Atmosphäre schafft. Wenn du Erholung am Wasser schätzt, lohnt sich auch ein Blick auf ruhige Strände im Mittelmeerraum.
Jordanien eignet sich deshalb gut für einen abwechslungsreichen Urlaub in Jordanien. Du kannst die Route organisiert planen oder Jordanien individuell erleben und dabei Kultur, Natur und Entspannung nach deinem eigenen Tempo verbinden.
Rundreise durch Jordanien: Die wichtigsten Stationen und Reiseroute
Eine gut geplante Jordanien Reiseroute beginnt in Amman und führt über historische Orte bis in den Süden des Landes. Für die Strecke solltest du mindestens fünf bis sieben Tage einplanen. So bleibt Zeit für Besichtigungen, kurze Pausen und besondere Landschaften.
Amman als Ausgangspunkt für deine Jordanien-Reise
Amman verbindet moderne Stadtviertel mit einer langen Geschichte. Zu den wichtigsten Amman Sehenswürdigkeiten zählen die Zitadelle, das Römische Theater und die lebendige Altstadt rund um die Rainbow Street.
Auf der Zitadelle siehst du den Herkulestempel und den Umayyadenpalast. Vom Hügel reicht der Blick weit über die hellen Häuser der Stadt. Im Römischen Theater führen viele Stufen zu den oberen Rängen. Plane für das Zentrum etwa einen halben bis ganzen Tag ein.
Petra entdecken: Die Felsenstadt der Nabatäer
Von Amman erreichst du Petra mit dem Auto in rund drei Stunden. Der Weg durch den schmalen Siq führt direkt zum Schatzhaus. Dieser erste Blick auf die Fassade gehört zu den eindrucksvollsten Momenten der Reise.
Petra Jordanien bietet weit mehr als das bekannte Schatzhaus. Du kannst die Königsgräber, die Säulenstraße und das Kloster Ad Deir besuchen. Für die wichtigsten Wege brauchst du einen ganzen Tag. Ein zweiter Tag lohnt sich, wenn du abgelegene Aussichtspunkte und ruhigere Pfade erkunden möchtest.
- Der Siq ist rund 1,2 Kilometer lang und meist gut begehbar.
- Zur Felsenstadt Petra gehören viele Treppen und steinige Wege.
- Für das Kloster Ad Deir solltest du genügend Wasser und feste Schuhe mitnehmen.
Die Strecken sind bei Hitze anstrengend. Starte früh am Morgen und plane regelmässige Pausen ein. Esel und Kutschen werden vor Ort angeboten, doch zu Fuss erlebst du die Felslandschaft besonders intensiv.
Wadi Rum: Übernachten in der jordanischen Wüste
Von Petra führt die Reise weiter in das Wadi Rum. Das UNESCO-Welterbe beeindruckt mit roten Sandflächen, hohen Felsformationen und weiten Tälern. Eine Tour mit dem Geländewagen bringt dich zu natürlichen Bögen, alten Felszeichnungen und stillen Aussichtspunkten.
In einem Wüstencamp Jordanien schläfst du in einem Zelt mit Bett, Licht und oft einem eigenen Bad. Zum Abendessen werden traditionelle Gerichte unter dem Sand gegart. Bei einem Tee lernst du mehr über das Leben der Beduinen und ihre Verbindung zur Wüste.
Viele Camps bieten kurze Wanderungen oder Fahrten mit dem Kamel an. Besonders lohnend sind der Sonnenuntergang und der klare Sternenhimmel. Fern von grossen Städten wirkt die Wüste nachts ruhig und weit.
Jordanien zwischen Wüste, Geschichte und dem Toten Meer
Jordanien verbindet weite Wüsten, alte Kulturen und besondere Naturerlebnisse. Die Jordanien Wüstenlandschaft im Wadi Rum wirkt still und eindrucksvoll. Rote Felsen, Sandflächen und klare Nächte prägen den Aufenthalt.
Auf dem Weg zum Toten Meer führt die Reise nach Madaba. Die Stadt ist für ihre byzantinische Mosaikkarte bekannt. Sie zeigt eine historische Darstellung des Heiligen Landes mit Jerusalem als Mittelpunkt.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt der Berg Nebo. Laut biblischer Überlieferung blickte Moses von diesem Gipfel in das Gelobte Land. Von oben siehst du bei klarer Sicht das Jordantal und das Tote Meer.
Zu den bedeutendsten historische Stätten Jordanien zählt die Kreuzfahrerburg Kerak. Ihre mächtigen Mauern erzählen von einer wechselvollen Zeit. Gänge, Gewölbe und Aussichtspunkte machen den Besuch besonders eindrucksvoll.
Das Totes Meer Jordanien liegt am tiefsten frei zugänglichen Punkt der Erde. Der hohe Salzgehalt lässt dich auf dem Wasser treiben. Mineralhaltiger Schlamm wird in vielen Hotels für Pflege und Wellness genutzt.
Rund um das Meer findest du ruhige Strände, Hotels und Spa-Angebote. Ein Bad im warmen Wasser lässt sich gut mit einem entspannten Aufenthalt verbinden. Schwimme nicht zu lange und schütze deine Augen vor dem Salzwasser.
Naturbegeisterte wählen einen Ausflug ins Wadi Mujib. Schluchten, Wasserläufe und schmale Wege sorgen für Bewegung in eindrucksvoller Umgebung. Für einige Routen brauchst du Trittsicherheit und passende Schuhe.
So erlebst du Jordanien mit vielen Facetten: Wüste, Kultur, biblische Orte und Erholung am Wasser. Jede Station zeigt dir eine andere Seite des Landes.
Reisetipps für deine Rundreise durch Jordanien
Die beste Reisezeit Jordanien liegt im Frühling und Herbst. Dann sind Petra, Amman und das Wadi Rum meist angenehm warm. Im Sommer wird es sehr heiss, besonders in der Wüste. Nachts können die Temperaturen dort jedoch stark sinken. Plane deshalb leichte Kleidung für den Tag und eine warme Schicht für den Abend ein.
Für Schweizer Reisende gelten je nach Einreiseweg bestimmte Vorgaben für das Jordanien Visum. Prüfe die aktuellen Bestimmungen vor der Abreise. Der Jordan Pass kann sich lohnen, wenn du Petra und weitere Sehenswürdigkeiten besuchen möchtest. Bezahlt wird mit dem jordanischen Dinar. Karten funktionieren in vielen Hotels und grösseren Geschäften, für Märkte, Trinkgeld und kleine Cafés solltest du aber Bargeld dabeihaben.
Ein Mietwagen Jordanien bietet dir viel Freiheit und passt zu einer flexiblen Route. Alternativ kannst du einen Fahrer buchen oder Transfers zwischen den wichtigsten Orten organisieren. Vergleiche Preise, Fahrzeiten und Versicherungen. Für deine Jordanien Reiseplanung solltest du längere Strecken nicht zu dicht takten, damit Zeit für Pausen und Wanderungen bleibt.
Zu den wichtigsten Jordanien Reisetipps gehören guter Sonnenschutz, ausreichend Trinkwasser und festes Schuhwerk. An religiösen Orten bedecken Schultern und Knie; respektvolles Verhalten wird erwartet. Buche Unterkünfte in Petra und im Wadi Rum früh, besonders im Frühling und Herbst. So bleibt deine Rundreise sicher, entspannt und realistisch.

